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Britz e.V. Förderverein zur Naturerziehung im Britzer Garten |
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Inmitten des sich entwickelnden Wissenschafts- und Technologiestandortes Berlin-Adlershof liegt der zukünftige Landschaftspark Flugfeld Johannisthal. Das ca. 68 ha große Gelände war Anfang des 20. Jahrhunderts der erste Motorflugplatz Deutschlands. In der DDR wurde das Gebiet nur noch selten von der Volksarmee intensiv genutzt. So konnte sich in 50 Jahren ein Lebensraum mit steppenartigem Charakter entwickeln, der in Berlin und auch in Deutschland nur noch selten zu finden ist. Pflanzengesellschaften der Trockenrasen, Halbtrockenrasen und Hochstaudenfluren bieten besonders der Insektenfauna nicht nur ein reichhaltiges Nahrungsangebot, sondern auch optimale Bedingungen für die Eiablage. So kommen hier auch viele seltene Insektenarten, insbesondere solitär lebende Bienen und Wespen, Laufkäfer, Heuschrecken und Schmetterlinge vor. Der Lebensraum bietet aber auch Vogelarten wie der Feldlerche und dem Steinschmätzer einzigartige Bedingungen. Aber wer auch nur die weiträumige Landschaft in der Stadt erleben will, findet sie hier. Informationstafeln entlang des Rundweges informieren über die Geschichte, Tiere und Pflanzen des Gebietes. Die inhaltliche Erarbeitung führte das Freilandlabor Britz durch. Das Gebiet des ehemaligen Flugplatzes steht daher unter Naturschutz. Es wird von einer Gabione, eine Art Trockenmauer, eingegrenzt, auf der ein Rundweg um das Gebiet führt. Vorlagerte Stadtkammern stehen zur Erholung zur Verfügung. So gibt es eine Skaterbahn, ein Naturerfahrungsraum und eine Gelände für Biker. Für die weitere Entwicklung des Geländes engagiert sich ein Förderverein. Das Freilandlabor Britz arbeitet seit 1998 an der Entwicklung des Parks mit. Das Freilandlabor Britz bietet von Mai bis Oktober naturkundliche Führungen an. Informationen finden Sie hier unter www.foerderverein-landschaftspark.de oder bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
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