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Das Freilandlabor hat jetzt die Koordinierungsstelle für Umweltbildung in Neukölln übernommen

In Berlin soll in jedem Bezirk eine Koordinierungsstelle für Umweltbildung eingerichtet werden. Die Koordinierungsstelle soll zunächst bestehenden Umweltbildungsangebote und-projekte im Bezirk erfassen, die Kontakte zu Anbietern von Angeboten aufbauen und den Bedarf an Umweltbildungsangeboten ermitteln. Ein weiterer Schritt ist der Aufbau eines Netzwerkes und die Verbesserung der Umweltbildungsarbeit im Bezirk. Derzeit wird für den Bezirk Neukölln die Bestandsanalyse erarbeitet. Wir sind daher für jeden Hinweis dankbar, wenn Neuköllner Einrichtungen Umweltbildungsveranstaltungen und/oder spannende Projekte u.a. durchführen. Wir entwickeln derzeit eine Website, die diese Angebote und Projekte präsentieren soll.

Für weitere Informationen steht unser Team gerne zur Verfügung.


Ungewoenhliche Mitbewohner Ungewöhnliche Mitbewohner

Einige Wanzenarten versuchen ähnlich wie Marienkäfer den Winter in geschützten Verstecken zu verbringen und gelangen so auch in unsere Häuser und Wohnungen. Sobald es wärmer wird, werden sie aktiv und krabbeln und fliegen umher.

Besonders auffällig ist die Amerikanische Kiefernwanze, die sowohl durch ihre Größe als auch durch ihr lautes Fluggeräusch nicht übersehen werden kann. Wie der Name schon sagt, stammt die Art aus Nordamerika. Wahrscheinlich über den Warenverkehr eingeschleppt ist sie seit einigen Jahren auch bei uns heimisch. Die letzten heißen Sommer haben ihre Vermehrung begünstigt, die Art ist seit 2 Jahren häufig zu finden.

Die Amerikanische Kiefernwanze ist für den Menschen sowie unsere Häuser und Gärten absolut harmlos. Sie ernährt sich von Nadeln, Samen und Blüten von Nadelbäumen, indem sie an Ihnen saugt. Im Garten fällt das aber gar nicht auf, nur im Anbau von Nadelbäumen zur Saatgut-Gewinnung kann sie Schäden verursachen.

Neben der Amerikanischen Kiefernwanze suchen auch andere Wanzen im Herbst nach warmen Plätzen im Haus: z.B. die Graue Stinkwanze, die ebenfalls harmlos ist.

Wer Wanzen in Haus oder Wohnung hat, sollte die Tiere einfangen und ins Freie setzen.

 


Jetzt beginnt der Flugbetrieb!Solitärbiene

An sonnengewärmten Mauern und über besonnten Sandflächen können am warmen Frühlingstagen Gruppen von Insekten beobachtet werden. Dabei handelt es sich meistens nicht um Honigbienen oder Hummeln.

Es sind solitärlebende Bienen, die bei den warmen Frühlingstagen aus ihren Zellen geschlüpft sind, sich dann oft paaren und neue Plätze für die Eiablage suchen. Dies können Löcher in Wänden sein oder auch Sandspielkästen bzw. Flächen mit lockerem Sand. Den Honigbienen fliegen derzeit noch vereinzelt, ebenso wie die Königinnen der Hummeln.

Die Solitär lebenden Bienen sind nicht gefährlich. Im Gegenteil verdanken wir Ihnen eine frühe Bestäubung von Blüten, auch an Obstgehölzen. Ohne Bestäubung gibt es später keine Früchte. Da ihre Lebensräume immer mehr zurückgehen, stehen viele Arten unter einem besonderen Schutz. Manchmal sind sie auch die Gäste eines Insektenhotels.


Rotdrosseln-Durchzugsgäste im BerlinDurchzuegler in Berlin

Wo in Gärten und Parks noch Bäume und Sträucher mit vielen Früchten stehen, sind jetzt manchmal auch Rotdrosseln zu sehen. Sie haben in West-oder Südeuropa den Winter verbraucht und sind jetzt auf dem Weg in ihre Brutgebiete in Skandinavien oder im Baltikum. Die Beeren von Efeu, Hagebutten oder Weißdorn locken sie an, um sich auf dem Weg in den Norden zu stärken. Manchmal trauen sie sich sogar in ein Vogelhaus. Sie sehen den Wacholder-oder Singdrosseln sehr ähnlich. Mit einem Fernglas kann man aber die rötliche Färbung unter den Flügeln und die hellen Streifen über den Augen erkennen.

 

 

 

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